3DScstf2c17bf2j-ops00
Screen-O-Rama
Kifferhouse
Community Steam Community IRC BF2 Forum Willkommen auf battlefield2.net. [
] Login
     
 
Guide-Logo Vorüberlegungen Vorbereitungen in Position gehen
Schussauswahl nach dem Schuss Gewehre

Die richtige Schussauswahl

- by Gunslinger


Enorm wichtig und eine der größten Fehlerquellen für einen Sniper ist die Schussauswahl.
Wer unnötig seinen ersten Schuss daneben setzt, hat in der Regel nur eins erreicht: der Gegner ist gewarnt. Im schlimmsten Fall hat man dadurch sogar seine Position preisgegeben.

Generelles zum Schuss
  • Nur in Notfällen sollte man stehend schiessen, da man dabei schlicht zu sichtbar ist und leicht entdeckt wird
  • Sollte es die Deckung oder die Situation erfordern, kann man ab und an knieend feuern
  • Die Regel sollte der Schuss im Liegen sein.
  • Schiesse nur, wenn Du im Moment des Schusses eine echte Chance siehst, den Feind zu treffen. Schuesse auf gut Glück sind zu vermeiden oder auf Notsituationen zu beschränken.
  • Liege ungezoomt auf der Lauer.

    Lauer

    Im Zoom ist Dein Sichtfeld zu eingeschränkt. Zoome heran, wenn du eine Bewegung wahrnimmst oder Mündungsfeuer siehst

  • Zoome auf ein sich bewegendes Ziel heran, indem du etwas vor das Ziel in Bewegungsrichtung mit dem Fadenkreuz gehst und dann erst heranzoomst. Bei Schüssen auf bewegte Ziele sollte sich nämlich nicht dein Fadenkreuz bewegen, sondern der Gegner. Er soll Dir quasi ins Fadenkreuz laufen.
  • Sei clever.

    Schussauswahl

    Versuche herauszufinden, was der beobachtete Feind vor hat. Ahne, wo er als nächstes auftaucht, wenn er hinter Deckung verschwindet. Ziele auf diese Stelle. Läuft er beispielsweise auf ein (besetztes) Fahrzeug zu oder liegt ein Fahrzeug unter Feuer, könnte er leicht auf der Schützenposition als nächstes auftauchen. Dort ist er leichte Beute, wenn man sich vorbereitet hat.

Stehende Ziele:
Unbewegliche Ziele sind ein gefundenes Fressen für Sniper. Sie sollten immer sofort ins Feuer genommen werden. Hierbei aber die nötige Zeit nehmen, um den Kopf des Opfers sicher anzuvisieren. Kopfschuesse sind sofort tödlich, so dass das Opfer keine Chance mehr hat, zum Gegenangriff überzugehen oder Freunde zu warnen. Wer auf den Körper eines unbewegten Ziels schiesst, ist daher selber schuld, wenn es schiefgeht.

Sich bewegende Ziele
  • Ziele, die sich auf einen zu bewegen
    Schuesse, bei denen sich das Ziel auf einen zu bewegt, sind zwei Sachen. Zum einen sind sie halbwegs einfach. Es muss nicht vorgehalten werden. Daher kann man hier durchaus versuchen den Kopf direkt anzuvisieren.
    Zum anderen sind sie gefährlich. Dies gilt proportional zur Distanz zum Ziel - je näher, desto gefährlicher. Denn verfehlt man das Ziel oder tötet es nicht, ist es wahrscheinlich, dass ein aufmerksamer Gegner das Mündungsfeuer sieht und die eigene Position preisgegeben wurde - daher sollte man nur ganz sichere Schüsse ansetzen bei entgegenkommenden Feinden auf mittlere bis nahe Distanz.
    Ist der Gegner nahe und das Schussfeld unklar, kann es im Einzelfall sogar ratsam sein, nicht zu schiessen und den Gegner an sich vorbeiziehen zu lassen - es sei denn, man ist sich sicher entdeckt zu werden.
  • Ziele, die sich von einem wegbewegen
    Ziele, die sich radial von einem wegbewegen (d.h. einem den Rücken zuwenden), sind optimal.

    Rueckenansicht

    Zum einen sind sie recht leicht zu erfassen mit keinem oder geringem Vorhalt. Auch Kopfschüsse sind daher durchaus eine Option und erfolgversprechend. Zum einen muss man nicht befürchten, dass im Falle eines Fehlschusses die eigene Position preisgegeben wird. Ist das Opfer verfehlt worden oder nur verwundet, sollte man sich den zweiten Schuss genau überlegen - in der Regel wird er die Richtung wechseln oder sich unregelmäßig bewegen, um ein schweres Ziel abzugeben. Ist ein weiterer Schuss nur schwer denkbar und blickt der Gegner mittlerweile halbwegs in die eigene Richtung, sollte man von einem Schuss Abstand nehmen. Sieht man reelle Chancen ihn erneut zu treffen, sollte man natürlich versuchen, ihn endgültig auszuschalten.

  • Sich seitwärts bewegende Ziele
    Sich seitwärts bewegende Feinde sind sicherlich die größte Herausforderung für einen Sniper.
    Hierbei muss regelmäßig vorgehalten werden, d.h. das Fadenkreuz ein Stück vor dem sich bewegenden Feind in Bewegungsrichtung platziert werden. Wie stark der Vorhalt ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab - der Entfernung zum Gegner, in welchem Winkel er sich zu einem bewegt und wie schnell er sich bewegt.
    Hier hilft dem Sniper nur viel Übung und Erfahrung.
    Die Gefahr einer Entdeckung ist relativ gering beim ersten Schuss - der Gegner könnte durch ihn allerdings gewarnt werden. Man sollte generell nicht auf Gegner schiessen, die sich unregelmäßig bewegen (zickzack, hin und her), da das Risiko eines Fehlschusses sehr groß ist.
    Verfolge solche Gegner mit dem Fadenkreuz, bis sie ihre Laufrichtung ändern und konstant in eine Richtung gehen oder sogar kurz anhalten. Dann kann der Schuss erfolgsversprechend platziert werden.